Aktive Naturschule Templin

neugierig – achtsam – selbstbestimmt

Grundschule Konzept

Montessori-Orientierung der Schule

Die feste Basis unseres Schulkonzeptes bilden die reformpädagogischen Ideen Maria Montessoris und deren zeitgemäße Weiterentwicklung durch Mauricio und Rebecca Wild. Diese Ideen vertrauen auf die Fähigkeiten des Kindes, aus eigenem Antrieb entsprechend seiner individuellen Entwicklungsbedürfnisse zu lernen.

Diese selbständige Entwicklung des Kindes ist nur mit ausreichenden Freiräumen möglich. Die Freie Arbeit ist deshalb die wichtigste Form des Lernens an unserer Schule. Dabei wählt das Kind seine entsprechende Tätigkeit aus den vorhandenen Angeboten aus.

Die Klassengröße von maximal zwölf Kindern, ermöglicht eine individuelle Förderung, die weder überfordert noch unterfordert.

Die Schulräume sind thematisch gegliedert. Es gibt ein Forschungslabor für naturwissenschaftliches Erkunden und Experimentieren, eine große Werkstatt für kreatives und handwerkliches Arbeiten, ein Sprachkabinett zum Erlernen der deutschen, englischen, spanischen und russischen Sprache, einen Welterkundungsraum, einen Mathematikraum und einen Raum zum Ausruhen und Lesen. Die Räume können jederzeit – außer wenn gerade Kursangebote stattfinden – von den Kindern genutzt werden. In jedem Raum ist eine PädagogIn präsent, die sich als BegleiterIn versteht und das Kind nach dem Motto „Hilf mir es selbst zu tun“ unterstützt.

Die Kursangebote werden von den Kindern frei gewählt und häufig auch von ihnen angeregt. Entscheidet sich ein Kind für ein Kursangebot, so verpflichtet es sich, regelmäßig daran teilzunehmen.

Die Kinder lernen von- und miteinander. Das bietet eine große Chance: Denn nur Kinder wissen, wie andere Kinder denken und fühlen! Beide Seiten entwickeln dabei soziale Kompetenzen und die „Klügeren“ lernen dabei, Wissen zu vermitteln und festigen ganz „nebenbei“ das Gelernte.

Im Laufe des Schuljahres gibt es Projektwochen zu bestimmten Themen, z.B. Mittelalter, Musik und Theater, Lehmbau.

Klare Strukturen, wie verlässliche Tagesabläufe, Rituale, Regeln und eindeutige Grenzen erleichtern den Kindern die Orientierung.

Der soziale Lernbereich

Durch den Verzicht auf Frontalunterricht, der zwangsläufig hierarchische Strukturen fördert, sowie die Arbeit in altersgemischten Gruppen ergeben sich ständig neue Situationen, in denen  die Kinder miteinander kooperieren können. Sie haben das Recht und die Pflicht zur Mitbestimmung bei der Gestaltung des persönlichen und gemeinsamen Tagesablaufs.

Der ökologische Lernbereich

Viel Aufenthalt in der Natur, Beobachtungen und Erlebnisse sorgen für ein gesundes Naturverständnis bei den Kindern. Durch Lernen in und von der Natur wird ihnen ihre eigene Stellung im gesamten ökologischen System bewusst.

Der Bereich der Wissensaneignung

„Hilf mir, es selbst zu tun“ diese von Maria Montessori formulierte Aufforderung an die Erwachsenen ist die pädagogische Grundorientierung unserer Schule.

Im Mittelpunkt  steht die fächerübergreifende freie Arbeit, die Freude der Kinder am selbständigen Lernen und Entdecken.

Der musische Lernbereich

Kinder sind Flammen, die entfacht werden wollen, kein leeres Fass, das mit Wissen zu füllen ist. Sie wollen lernen, sich entfalten, erwachsen werden jedes auf seine persönliche Weise.